Dass Flugreisen die Umwelt schädigt, weiß inzwischen jedes Kind. Da es noch keine allgemein gültigen, politischen Regelungen gibt, gibt es eine Möglichkeit, für jeden Erwachsene persönlich seinen Beitrag zur Reduzierung der Emission von Kohlendioxid beizutragen.
Neben seinem Flugticket kann er freiwillig ein Emissionszertifikat erwerben. Der Wert dieses Zertifikats entspricht, der Summe, die für die Einsparung von CO2 in einem anderen Bereich als der Luftfahrt eingespart werden kann.
Das Geld geht z.B. an Projekte in der dritten Welt, wo umweltfreundliche Technologien entwickelt und eingesetzt werden.
Als Beispiel betrachte man einen Hin- und Rückflug von Hamburg nach Athen: Mit einem Emissionsrechner lässt sich die Menge Kohlendioxd berechnen, die pro Person entsteht. In diesem Fall sind es 1020kg CO2. Wenn man nun ein Emissionszertifikat über ungefähr €22,00 kauft, kann dieses Geld an ein Unternehmen gezahlt werden, das davon in einem Dorf in Indien Solaranlagen für die Stromerzeugung baut. Eine Grossküche dort kann dann Ihre Herde mit umweltfreundlichem Solarstrom betreiben, anstatt die Kochstellen mit Strom aus Dieselgeneratoren zu betreiben.
Klimaschutzprojekte in Brasilien, Thailand, Südafrika, Indien und auch an deutschen Schulen werden von den verschiedenen Organisatoren unterstützt.
Damit kein Missbrauch mit den Geldern entstehen kann, muss die Vergabe der Mittel einer sorgsamen Kontrolle unterliegen. Die Prüfberichte sollten bei einer offiziellen Stelle oder Webseite, wie die des Klimasekretariats der Vereinten Nationen, eingesehen werden.